Patienten Service

Ein harter Tag im Büro, der Rücken schmerzt, der Nacken ist steinhart. Bei Muskelschmerzen reagieren wir intuitiv so, wie es schon unsere Urahnen taten: Wir kneten mit der Hand die schmerzende Stelle. Oft unbewusst beeinflussen wir damit den Spannungszustand der Muskulatur.

Wie wirkt klassische Massage?

Positive Effekte der Massage: Schmerzlinderung, Muskelentspannung, Durchblutungsförderung.

Wann ist eine klassische Massage sinnvoll?

Eine Massage kann Symptome lindern beziehungsweise eine Therapie unterstützen, z. B. bei:

  • Psychosomatischen Störungen und psychischen Überlastungsreaktionen mit Muskelverspannungen
  • emotionaler Stress
  • körperlicher Stress (nach (zu) hartem sportlichen Training)
Wann ist eine klassische Massage schädlich?

z. B. bei Vorliegen einer Thrombose oder akuten fieberhafte Infekten.

Massage oder Krankengymnastik?

„Gerade bei Nacken- und Rückenschmerzen wird oftmals vorschnell nur eine Massage verschrieben, warnt Eckhardt Böhle, Physiotherapeut. Massage sollte eher unterstützend zum Einsatz kommen.

Krankengymnastik hingegen erfordert die aktive Mitarbeit des Patienten und reguliert den Spannungszustand gerade der Nacken- und Rückenmuskeln über individuelle Übungen, mit denen die Wirbelsäule aufgerichtet und gestreckt wird.
Schmerzhafte Verspannungszustände der Muskulatur können so aktiv beseitigt werden. Das Erlernen aktiver Übungen hat zudem nachhaltige Effekte, die jederzeit selbständig wiederholt werden können.
So führt gerade bei „Schreibtischtätern" stundenlanges Sitzen zu o. g. Symptomen, die durch mehr -mals täglich wiederholte Streck- und Aufrichteübungen bereits im Ansatz aufgelöst werden.

Was kann man / frau am Schreibtisch selbst gegen Rückenschmerzen tun?
  • alle 45 Minuten 3 meditative Atemübungen durchführen (s. a. fitness@meditation)
  • alle 90 Min. Aufstehen und einige entlastende Übungen durchführen. (s. a. fitness@work)
  • ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes (s. a. hardwarefitness)
  • in der Mittagspause3 - 5 Minuten den gesamten Körper bewegen (mensch beweg dich)

Osteopathie bedeutet: Untersuchung und Behandlung von Funktionsstörungen und Bewegungseinschränkungen des gesamten Körpers.

Der ganzheitliche Ansatz einer osteopathischen Untersuchung und Behandlung bezieht alle Körpersysteme ein und funktioniert nach einem einfachen Prinzip: alles im Körper muss beweglich sein.
Neben den Gelenken der Extremitäten und der Wirbelsäule betrifft dies auch alle Organe und die Nervenbahnen.

Beispiele:
  • Die eingeschränkte Streckfähigkeit im Kniegelenk führt zu Arthrose im Knie und häufig auch zu Rückenschmerzen
  • Die eingeschränkte Beweglichkeit der Harnblase (z.B. nach einer Blaseninfektion) kann ebenfalls zu Rückenschmerzen führen.

„Der Schmerz kommt nicht immer von dort, wo der Patient ihn spürt"

„Mein gesamter Körper funktioniert ähnlich wie ein Spinnennetz. Ziehe ich oben an, schwingt es unten mit. Alles ist miteinander verbunden. Schwierigkeiten, den Mund weit zu öffnen, also eine Sperre des Kiefergelenks kann auch durch Organspannungen, z. B der Leber, hervorgerufen werden.

Die Hände des Osteopathen arbeiten wie Sensoren

Wirbelsäulenbeschwerden können durch eine eingeschränkte Beweglichkeit der Niere oder durch das Umknicken des Fußknöchels verursacht werden.
Und was sonst noch dazugehört: Haut, Knochen, Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenke, Blutgefäße, innere Organe sowie die Eingeweide nebst Blutgefäßen, Lymphbahnen und Nerven. Der Osteopath kann Organe und ihre Reaktionen durch die Haut tasten und behandeln.

Ein wichtiges Ziel: Die natürliche Beweglichkeit wiedergewinnen

Einen besonderen Platz nimmt der kraniosakrale Bereich ein, bei der ein Behandler etwa den Eigenrhythmus von Gehirn und Rückenmark ertastet, der an Schädelknochen (cranion) und Kreuzbein (sacrum) übertragen wird. Unregelmäßigkeiten in dieser Bewegung liefern Hinweise über Störungen im Organismus. Mit speziellen kraniosakralen Techniken kann der Osteopath Schädelknochen, Kreuzbein und andere Strukturen sanft unterstützen, ihre natürliche Beweglichkeit wiederzugewinnen, und so zum Beispiel Fehlhaltungen oder Kopfschmerzen auflösen.

Der ganze Mensch steht im Mittelpunkt

Die feinen, sanften Korrekturen tun besonders chronischen Schmerzpatienten gut. Weil in der der ganze Mensch im Mittelpunkt steht, interessiert sich der Osteopath gleichfalls für das soziale Umfeld seiner Patienten, für dessen Familie, den Beruf und das Freizeitverhalten. Ein Osteopath kann Fehlhaltungen, verspannte Muskeln, Verkrampfungen und Verklebungen im Gewebe, Rückenschmerzen oder die Folgen von Unfällen lindern und beheben. Das gilt auch für chronische Probleme des Bewegungsapparates sowie bei Schwindel, Kopfschmerzen und stressbedingten Beschwerden.
Akute Entzündungen, Krebs- oder regelrechte Stoffwechsel-Erkrankungen sindnicht Arbeitsgebiet eines Osteopathen.

Kostenübernahme gesetzlicher Kassen / Infos über CMD, Schwangerschaftsbeschwerden / nervöse Magen-/Herzbeschwerden usw.

PhysioPlus – Gesundheitscheck beim Physiotherapeuten

Die KKH- Allianz bietet ihren Versicherten seit 1.1.2012 einen besonderen kostenfreien Service an. Dieser Service beinhaltet einen 60-Minuten-Check beim Physiotherapeuten. Der Check dient der Früherkennung bestehender Funktionsdefizite des Bewegungssystems durch qualifizierte Physiotherapeuten.

Wie funktioniert's?

Fordern Sie Ihren Gutschein einfach über Ihre KKH Servicestelle an und vereinbaren Sie einen Termin mit uns (das IFS ist Vertragspartner für diesen Service).
Den Gutschein bringen Sie bitte zum Termin mit – über diesen erfolgt dann die direkte Abrechnung zwischen dem IFS und der KKH Allianz.

Voraussetzungen:
  • Vollendung des 18. Lebensjahres
  • Vorliegen einer gültigen Versichertenkarte
  • Es bestehen keine diagnostizierten orthopädischen Vorerkrankungen
  • Der Gutschein und der ausgefüllte Fragebogen werden dem Physiotherapeuten vorgelegt

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage der KKH Allianz.

Mensch beweg Dich!

Unter Rückenschmerzen hat fast jeder schon mal gestöhnt. Die Anatomie erklärt das nicht. Wirbelkörper, Bandscheiben, Sehnen werden gehalten durch sog. stabilisierende Muskeln, die uns einerseits beweglich machen, andererseits aber auch regelmäßig bewegt werden wollen.

Kein Mensch muß Sport treiben, aber regelmäßig bewegen müssen wir uns schon.

Rückenschmerzen sind der Preis dafür, daß wir uns nicht, oder zu wenig bewegen. Viele Betroffene haben die Hoffnung auf ein schmerzfreies Leben aufgegeben: „Ich habe Rücken“ hat inzwischen Eingang in den allgemeinen Sprachschatz gefunden. Werden die Schmerzen chronisch, heißt das, die Pein tritt regelmäßig auf, manchmal über Monate oder Jahre. Laut der Deutschen Rückenschmerzstudie berichten 7 Prozent der Deutschen von schweren und 9 Prozent von erheblich behindernden Rückenschmerzen.


Was kann man / frau am Schreibtisch selbst gegen Rückenschmerzen tun
  • alle 45 Minuten 3 meditative Atemübungen durchführen (s. a. fitness@meditation)
  • alle 90 Min. Aufstehen und einige entlastende Übungen durchführen. (s. a. fitness@work)
  • ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes (s. a. hardwarefitness)
  • in der Mittagspause3 - 5 Minuten den gesamten Körper bewegen (Mensch beweg dich)

Blasenleiden betreffen nicht nur Frauen nach Mehrfachentbindungen und Männer im höheren Lebensalter. Auch junge Menschen haben häufiger Probleme wie

  • nächtliche Blasenentleerung
  • häufigere Entleerung während des Tages (Harndrang)
  • ungenügende Harnentleerung (Restharn)
  • ungewollter Harnabgang (Inkontinenz).

Störungen der Blasenfunktion sind nicht nur unangenehm, sie stellen auch eine Einschränkung der Lebensqualität dar und sind ein soziales und gesellschaftliches Problem, denn darüber „spricht man nicht.“ Etwa 15 – 20 % der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland leiden unter Störungen der Blasenfunktion.

Ursachen

  • Schließmuskelschwäche
  • Senkung von Blase und anderen Unterbauchorganen
  • Stress und hohe Spannung im Bereich des Beckenbodens

Untersuchung

  • Gesamte Wirbelsäule und Schädel, einschließlich Becken, Kreuzbein und
  • ntere Extremität, sowie
  • anatomisch-funktionale Verbindungen von Harnblase und Beckenboden

Behandlung

  • Beeinflussen der verspannten Muskeln, Sehnen und Gelenke
  • Entwicklung der Selbstwahrnehmung
  • Entwicklung von Selbsthilfestrategien

Krankengymnastische. Trainingstherapie (KGG)

  • Koordinationstraining (extensiv)
  • Kraftausdauertraining (extensiv)